Beethoven Complete Piano Sonatas, vol. 1 (2005)

Beethoven

Igor Tchetuev

In one of the articles of his Dictionnaire de Musique of 1768, Jean-Jacques Rousseau deeply lamented the advent of the senseless and wordless music which, in his opinion, obscured opera to the point of marginalising stage performance, while the importance of symphonies, concertos and sonatas steadily grew. He attacked the depraved instrumental genres with great vehemence, and it was sonata that he viewed as especially unbearable: “To understand what all the tumult of sonatas might mean, we would have to follow the lead of the coarse artist who was obliged to write underneath that which he had drawn such statements as ‘This is a tree,’ or ‘This is a man,’ or ‘This is a horse.’ I shall never forget the exclamation of the celebrated Fontenelle, who, finding himself exhausted by these eternal symphonies, cried out in a fit of impatience: ‘Sonata, what do you want of me?’”

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Igor Tchetuev

When listening to Tchetuev, it is impossible to say whether he is poet, humorist or philosopher – lyric poetry and scathing sarcasm are absolutely typical of him as well as delicate cantilena and stoic concentration. He was born in Sevastopol in 1980 and had his first music lessons in this city, at Sevastopol Music School No.1. He enjoyed dancing as much as piano playing and found it difficult to decide which to choose as a profession. As a performer Tchetuev developed quickly and soon attracted attention. He won the Grand Prix and some special prizes at the Vladimir Krainev Young Pianists Competition (Kharkov, 1994), first prize and the audience’s prize at the Anton Rubinstein Competition (Tel-Aviv, 1998). He has appeared with Evgeny Svetlanov, Vladimir Spivakov and Vladimir Krainev and considers that these were the most remarkable concerts of his life. Following his successful performance in Kharkov the famous pianist Vladimir Krainev became his teacher and ‘protector’. Igor is now a postgraduate under his guidance in Hanover. In 2004 Tchetuev recorded the complete Piano Sonatas written by Alfred Schnittke (the SA-CD was also released by Caro Mitis label). In 2005 he started recording all the Beethoven’s Piano Sonatas, the project he had been dreaming about for a

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Beethoven Complete Piano Sonatas, vol. 1 (2005)

Beethoven

Igor Tchetuev

    Neue musikzeitung: Pianistisches Gruppenbild mit Dame

eue Gesamteinspielungen der 32 Klaviersonaten von Beethoven · Von Thomas Tietze (nmz) - Knapp 200 Jahre nach der Veröffentlichung von Beethovens letzter Klaviersonate op. 111 ist das Interesse an dessen Sonaten ungebrochen. Pianisten, Musikwissenschaftler und Hörer stellen sich immer wieder aufs Neue den ungeheuren Herausforderungen der einzelnen Sonaten wie auch des Gesamtgebäudes der 32 Meisterwerke. Und ganz offensichtlich ist auch nach Vorliegen der Zyklen eines Schnabel, Kempff, Arrau, Gulda, Brendel oder Goode noch längst nicht alles zu diesen Werken gesagt worden. Denn neben einer nicht enden wollenden Flut von Einzelaufnahmen erleben wir zur Zeit einen Boom von gleichzeitig he-ranwachsenden Gesamtaufnahmen, die in ihrer künstlerischen Qualität – das lässt sich schon jetzt sagen – hinter den alten Referenzeinspielungen nicht zurückstehen müssen. Ein Artikel von Thomas Tietze Ausgabe: 5/2007 - 56. Jahrgang Andras Schiff, der junge Brendel-Schüler Paul Lewis, Gerhard Oppitz und der seit einigen Jahren mit einer späten Karriere überraschende Michael Korstick legen zur Zeit im Abstand von jeweils einigen Monaten eine neue CD vor, was nun – nach Veröffentlichung eines guten Teils der Sonaten – Anlaß und Gelegenheit gibt, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Einzig das Korstick-Projekt bei Oehms Classics hängt derzeit noch bei den Sonaten op. 2 – im Mai allerdings soll es dann weitergehen. Auch der noch sehr junge Russe Igor Tchetuev hat ein Vol. 1 vorgelegt. Und dann noch eine Entdeckung: Die russische Pianistin Maria Grinberg, deren Gesamteinspielung schon jetzt zu den diskographischen Highlights des Jahres gehören dürfte. Übrigens scheinen auch die Kanadierin Angela Hewitt sowie die Münchnerin Mari Kodama eine Aufnahme des Zyklus zu planen. Last but not least muss die spannende und wohl erste wirklich wegweisende Fortepiano-Gesamtaufnahme des Niederländers Ronald Brautigam beachtet werden, die hier aus Platzgründen aber ebenfalls lediglich erwähnt sei. Wie also nähern sich diese Damen und Herren dem „Neuen Testament“ der Klavierliteratur? Eines kann zunächst klar festgestellt werden: Das pianistische und musikalische Niveau ist bei allen erwartungsgemäß hoch, ansonsten aber geht es kaum unterschiedlicher. Und das macht den Vergleich denn auch wirklich hoch spannend, zumal die Aufnahmen von Andras Schiff und Gerhard Oppitz ungefähr im gleichen Abstand und mit den gleichen Sonaten erschienen sind. Der direkte Vergleich zeigt allerdings, dass zwischen beiden Ansätzen doch musikalische Welten liegen. Nehmen wir einmal die sogenannte „kleine“ c-Moll-Sonate op. 10 Nr. 1. Oppitz geht an dieses deutlich unterschätzte Werk sehr frisch und jugendlich heran, lässt den Hörer allein schon durch sein extremes Tempo und die auch durch die Aufnahmetechnik unterstützte ausgeprägte Dynamik gerade in den Ecksätzen ein wenig von dem Schock verspüren, den die Zuhörer anno 1791 erlebt haben mussten – und der wohl auch vom Komponisten beabsichtigt war. Sein Kollege Schiff hingegen nimmt weniger die Tempoangabe ernst, als vielmehr die zahllosen Vortragszeichen und die Mikrostruktur dieser Sonate. Diese lässt er uns denn auch hören, wie es noch kein anderer, selbst der im Umgang mit dem Notentext äußerst penible Claudio Arrau nicht, getan hat. Da werden plötzlich Nebenstimmen und Bassverläufe, Akzente und Schattierungen hörbar, die man so noch nie wahrnehmen konnte und die dem Zuhörer durchaus zu neuen Einsichten verhelfen. Es stellt sich aber grundsätzlich die Frage, ob ein solch perfektes, absolut makelloses, oft – gerade in den langsamen Sätzen wird das schmerzlich spürbar – leider auch zu distanziertes Klavierspiel wirklich den beethovenschen Intentionen gerecht wird. Bei manchen der frühen Sonaten ist dieser Ansatz sicher noch vertretbar (in der F-Dur Sonate op. 10 Nr. 2 sogar überzeugend), generell aber wünscht man sich doch ein wenig mehr Beethovens Atem und ein gewisses Zupacken. Aber: Man hört diese (Live-) Aufnahmen mit großer Spannung, voller Bewunderung vor einem überragenden Klavierspiel – und lernt die Sonaten, auch mit Hilfe eines überragenden Booklet-Textes inklusive eines höchst lesenswerten Gesprächs zwischen Andras Schiff und Martin Meyer, letztlich doch von einer bisher unbekannten Seite kennen. In dieser Form als Beethoven für Fortgeschrittene sehr zu empfehlen. Ganz anders der Ansatz des Kempff-Schülers Gerhard Oppitz. Gerade für jemanden, der mit den Sonaten nicht oder kaum vertraut ist, dürfte seine doch eher traditionelle Sichtweise die richtige sein. Oppitz spielt mit einer – bei Schiff leider kaum zu spürenden – großen Lebendigkeit, kraftvoll, erzmusikantisch und mit großem Bogen. Alles ist im besten Sinne wunderbar richtig, denn wir erleben ein zum Kern der Sache vorstoßendes Klavierspiel. Den Eingangssatz der großen Sonate op. 7 etwa spielt er mit großem Zug und Impetus, die Musik entwickelt sich großräumig, strömt im breiten Fluss dahin. So muss es sein. Der dritte und der vierte Satz sind hier, wie auch manche andere Sätze der frühen Sonaten, vielleicht etwas zu erdenschwer geraten. Kollege Schiff wiederum nimmt diese Sätze – was ihnen hier gut bekommt – mit ungleich größerer Leichtigkeit und Durchsichtigkeit. Besonders überzeugend gelungen aber sind dann die Sonaten ab op. 26. Man höre nur einmal das Finale des op. 28, das nicht oft so schwebend im Klang ausmusiziert wird. Oder den ersten Satz des op. 31 Nr. 1, dessen stürmischer Impetus den Satz neu erfahren lässt. Auch das Scherzo etwa aus op. 31 Nr. 3 ist so präzise gespielt selten zu hören, der ungeheure Witz des Stückes kommt auf diese Weise jedenfalls mit größter Klarheit heraus. Das Oppitz-Projekt wird also noch sehr spannend werden. Eine gewisse Mittelstellung nimmt hier Paul Lewis ein. Sein perfekt ausbalanciertes Spiel erinnert sehr an das Spiel seines Mentors Brendel, er nimmt überwiegend gemäßigte Tempi, gibt den Emotionen einen gebührenden, aber stets im klassischen Rahmen bleibenden Raum und vermag es schließlich, die Sonaten mit einer souveränen Überlegenheit zu gestalten, wie es bei einem Pianisten seines Alters kaum zu erwarten ist. Bei ihm hat man – nur bei den großen Alten war das im Grunde der Fall – nach dem Hören der Sonate das Gefühl, dass das Werk als Ganzes auf einer anderen Ebene noch lange weiter wirkt. Das muss man erst mal können! Beispielhaft dafür ist etwa die oft viel zu sehr als Virtuosenstück mißbrauchte Waldsteinsonate, die in Wirklichkeit ja eine Sonate der pianissimo-Superlative ist. Wie Lewis den Hörer hier trotz (oder gerade wegen?) sehr ruhiger Tempi und durch sein – da wiederum an Brendel erinnerndes – wirklich sprechendes Spiel dieses Werk und gerade den kurzen Mittelsatz neu entdecken lässt, ist ein gestalterisches und klangliches Wunder. Enttäuschend allerdings die berüchtigte Fuge der Hammerklaviersonate, die einfach zu ruhig und unaufgeregt klingt und die ansonsten beeindruckende Gesamtdarstellung des Riesenwerkes damit letztlich abwertet. Denn auch bei dem von Lewis hier angeschlagenen recht mäßigen Tempo sollte der „Strom kochender Lava“ (Jürgen Uhde) durchaus hörbar sein, Gilels (vor allem in seiner russischen Aufnahme) hat das beeindruckend vorgemacht. Trotzdem: Mit diesen Aufnahmen hat sich Lewis schon jetzt in den Olymp der Beethoven-Interpreten gespielt. Der erst in den letzten Jahren bekannt gewordene Michael Korstick wiederum ist ein Pianist der Extreme und damit in gewisser Weise Antipode zu Andras Schiff. Auch wenn bislang nur die Trias des op. 2 in der Neuaufnahme vorliegt, kann man schon jetzt sagen, dass sein glasklares, brillantes und kraftvolles Klavierspiel bei Beethoven Maßstäbe setzen wird. Korsticks enormer Drive, seine Präzision, gleichzeitig aber auch seine Versenkungskraft und Intensität in den langsamen Sätzen sind bewundernswert. Korstick verbindet damit vielleicht die Vorzüge eines Gulda mit denen eines Arrau oder Barenboim. Allerdings muss man die weiteren Folgen abwarten, in zwei älteren Ars-Musici-Aufnahmen einiger Sonaten nämlich wirken sich die extremen Tempi nicht immer positiv auf das Geschehen aus – die Hammerklavierfuge etwa wirkt, so widersprüchlich es klingt, durch das allzu perfekte Spiel auch in rasendem Tempo doch sehr glatt und damit fast ein wenig objektivierend-harmlos. Hier ist ebenfalls von „kochender Lava“ kaum etwas zu spüren. Korstick ist einem Gulda, der ebenfalls die frühen Sonaten überzeugender meisterte als die späteren, vielleicht auch hier nahe. Aber: Es folgen noch 29 Sonaten. Im Vergleich mit diesen pianistischen Großtaten hat es der junge – mit 26 Jahren vielleicht noch zu junge – Igor Tchetuev merklich schwer. Sein Beethoven (hier op. 10 Nr. 3, die Appassionata und die Les-Adieux-Sonate) bleibt bei aller pianistischen Perfektion und auch musikalischen „Richtigkeit“ noch zu blaß, zu unpersönlich. Es passiert einfach zu wenig. Dafür aber hören wir den russisch-romantischen Zugriff, einen wunderbar vollen Klavierton, unterstützt durch eine meisterhafte Aufnahmetechnik. Die gewisse Sterilität in der Aussage kann damit aber nicht aufgewogen werden. Trotzdem, auch dieser Ansatz findet im Kanon der Gesamtaufnahmen durchaus seinen Platz – und Tchetuev wird im Laufe der Aufnahmen sicher noch an Persönlichkeit dazugewinnen. Man muss auch dieses Projekt also weiter verfolgen. Warum eigentlich gibt es von weiblichen Pianisten bislang nur ganz wenige Gesamtaufnahmen der Sonaten? Außer Annie Fischer und der dänischen Pianistin Anne Oland haben sich in der Vergangenheit offensichtlich noch keine Pianistinnen an eine Aufnahme dieses Gesamtzyklus´ gewagt. Außer Maria Grinberg. Vor vierzig Jahren hat diese hierzulande völlig unbekannte russische Pianistin den Zyklus komplett aufgenommen, der Veröffentlichung hierzulande harren zur Zeit nur noch die späten Sonaten op. 101 bis 111. Das nun auch auf CD (Melodiya/Codaex) zugängliche Ergebnis ist schlichtweg überwältigend. Es wirkt ein wenig wie eine Synthese aller Vorzüge der eben genannten Aufnahmen. Grinbergs Spiel ist zugleich äußerst kraftvoll, (der Ton hat Edelmetall im Kern, wie es letztlich doch nur die Russen zustande bringen), poetisch, durchdacht, ausgewogen, detailgetreuund verfügt zudem über eine gestalterische Reife, die sich nur nach langer Beschäftigung mit diesen Werken erreichen lässt. Wie Maria Grinberg, hier als Antipodin zu Paul Lewis, etwa durch die Waldsteinsonate stürmt, ist so bislang nicht zu hören gewesen. Sie nimmt, besonders im letzten Satz, extrem zügige Tempi, lässt den Satz aber trotzdem nicht einfach unsensibel vorbeirasen, sondern bleibt – das ist große Kunst – stets im klassischen Ebenmaß. Das alles ist großes Klavierspiel, auch wenn natürlich nicht alle Sonaten in gleichem Maße gelungen sind. Aber bei wem ist das schon der Fall? Maria Grinberg zeigt jedenfalls, dass der Beethovensche Sonatenkosmos auch als Gesamtwerk keine Domäne männlichen Klavierspiels ist.

Thomas Tietze[read full review]

    Opus Haute Définition: Ludwig van Beethoven Intégrale des Sonates pour Piano vol : 1 -

Disons-le d’emblée, ce premier volume d’une nouvelle intégrale des Sonates pour Piano de Beethoven sous les doigts d’Igor Tchetuev est en tous points remarquables. Igor Tchetuev, souvenez-vous, c’est le prodigieux enregistrement, ayant obtenu un Opus d’Or, des Sonates pour Piano d’Alfred Schnittke paru chez Caro Mitis également. Mais le jeune pianiste russe c’est aussi un style, un son et un toucher uniques. Le programme propose les Sonates N°7, 23 et 26. Cette dernière, en mi bémol majeur « Les Adieux », prend une signification particulière lorsque Tchetuev l’aborde avec une tendresse infinie, rendant à l’œuvre son inspiration originelle. Toutefois, nous le savons, Beethoven n’était pas satisfait du titre imposé par son éditeur auquel il répliqua : « Lebewohl est tout autre chose que « Les Adieux » ; on ne dit le premier qu’à une seule personne, et de cœur seulement, l’autre à toute une assemblée, à des villes entières ». La Sonate N°23 en fa mineur « Appassionata » Op. 57 fut publiée au début de l’année 1807 et considérée par le musicien lui-même « comme sa plus grande ». Igor Tchetuev, là encore déploie un style original offrant à l’architecture de l’œuvre une clarté d’ensemble des plus subtiles. Quant à la Sonate N°7 en ré majeur Op. 10 N°3 dédiée à la comtesse de Browne, en quatre mouvements, elle comporte un largo dont Beethoven parlera des années plus tard en ces termes : « Chacun sentira bien dans ce Largo l’état d’âme en proie à la mélancolie avec les différentes nuances de lumière et d’ombre ». La aussi, les doigts d’Igor Tchetuev font merveilles. Pour conclure, saluons une prise de son en pur DSD restituant parfaitement le timbre et les harmoniques du piano Fazioli utilisé. A la fois chaleureuse, précise et exemplaire celle-ci est un atout considérable pour ce qui s’annonce comme une des références modernes incontournables des Sonates pour Piano de Beethoven.

Jean-Jacques Millo[read full review]

    "Diapason", July-August 2007: Ludwig van Beethoven Complete Piano Sonatas, vol. 1

Ce disque d'un - jeune pianiste russe encore peu connu, sauf peut-être des habitués de quelques festivals de piano, renouvelle entièrement, et ce n'est pas une formule de style, l'écoute de trois célèbres sonates beethovéniennes. Comment est-ce possible? En associant un sens esthétique aux aguets à une sonorité d'une grande tendresse. Et pourtant, les Fazioli ne nous ont pas toujours convaincu ... mais celui-ci est vraiment superbe, avec ses aigus très clairs et ses basses radieuses. Le raffinement perpétuel du jeu n'exclut pas un caractère bien marqué, au contraire, mais les accords les plus denses (premier mouvement de l'"Appassionata", par exemple) s'enchainent ici sans aucune lourdeur, sans aucune violence. On est sous le charme de cette lecture fluide, chantante, pleine de vie et de grace, qui reste d'une grande lisibilité même dans les traits les plus véloces (finale des Sonates nos 23 et 26), qui distille les nuances les plus variées et parfois les plus ténues (fin de l'Adagio initial des "Adieux"). Comment résister à l'énoncé adorable du Menuet de la Sonate no 7, à la construction soignée du Rondo qui suit, à la sérénité apaisée du mouvement lent de l'"Appassionata" , à l'expressivité délicieuse des "Adieux"? S'il fallait rapprocher ce disciple de Vladimir Krainev de l'un des grands interprètes qui l'ont précédé dans Beethoven, on pencherait à la rigueur pour Stephen Kovacevich et sa sonorité volontiers transparente. Avec une inventivité discrètement mailrisée par une pudeur bienvenue, Tchetuev offre une interprétation enthousiaste, sensible, limpide, ou l'amour du beau son rejoint la musicalité la plus poétique. Jérôme Bastianelli

Jerome Bastianelli

    "Piano news" magazin für klavier und flügel, March-April 2007: Ludwig van Beethoven Complete Piano Sonatas, vol. 1 -

Er gilt als Individualist, als Meister der leisen Tone und als ein Vertreter der großen russischen Klavierschule. Die Rede ist von Igor Tchetuev, der bereits mit 18 Jahren den Rubinstein-Wettbewerb gewann, heute in Hannover lebt und dort beim profilierten russischen Künstler Vladimir Krainev seine pianistische Vervollkommnung sucht. Schon 2005 hat er mit seiner preisgekrönten Einspielung sämtlicher Schnittke-Sonaten von sich reden gemacht, auch Chopin-Sonaten aufgenommen. Jetzt zeigt sein Volume l der Beethoven'schen Klaviersonaten, wie differenziert und weitsichtig er auch mit der Klassik umgeht. Die Sonate Nr. 7 op. 10/3 bietet ihm das Feld für Kontraste: stürmischer Beginn, zarte bis heftige Töne im Largo und virtuoses Finale. Die Interpretation der "Appassionata" op. 57 ist beeindruckend - technisch wie agogisch. Vieles, was oft Gefahr lauft, zu einem Klangbrei zu verschwimmen, ist hier klar. Tchetuev gibt diesen Sonaten an der richtigen Stelle Macht und Wucht, dann wieder Sanftmut und Milde. Trotz absoluter technischer Perfektion, die hier selbstverständlich scheint, klingt nichts künstlich. Im Gegenteil, sogar der rasende Schlusssatz der Sonate op. 81a ist ein perlendes Feuerwerk. Ein „leichtfüßiger" Anscohlag ist deutlich zu hören. Schließlich macht die Wahl eines weniger hart klingenden Fazioli-Flügels diese Aufnahme zu einer hervorragenden Visiteunkarte dieses vielversprechenden Künstlers.

Isabel Fedrizzi[read full review]

    SA-CD.net reviews: Beethoven: Complete Piano Sonatas Vol. 1 -

I bought this SACD on a whim, as it includes two of my favourite sonatas, the op.10 No. 3 in D, and the Appassionata. Plus the Les Adieux is always enjoyable. I’d never heard of the label or the pianist so it was really a pig in a poke. It’s apparently volume 1 of a sonata cycle. On first listening I’m really stunned, because Tchetuev has managed to set down the best version of the early sonata that I’ve heard – and for which I’ve been looking for quite a few years, going through recordings by Solomon, Arrau, Barenboim, Gulda, Pollini, Brendel, Kovacevich and others. Until now it was Richter (Prague or Helsinki) and Perahia whom I turned to, but Tchetuev is my new benchmark – why, may you ask? First his Fazioli piano is in ideal condition and sounds glorious – the tone is not really different to a Steinway, it has a great bass and mid range plus a clean treble, a superb sound all in all. The venue is an ideal-sized hall, and the recording is quite superb. Of course all this would mean little if the playing was unremarkable, but Tchetuev plays with a perfect combination of taste, imagination and flair. He can play with a gorgeous velvety legato when needed – but also forte and fortissimo without banging (the loud descending passage in the treble 12 seconds into the D major can set my teeth on edge in many recordings – not here). His touch in voicing chords is absolutely marvellous as well. The famous ‘largo e mesto’ slow movement is given an outstanding performance, perfectly judged at an ideal tempo, and the last two movements combine wit and spirit as in Richter’s interpretation. OK, you may say, so he does an early sonata really well – but what about the Appassionata? That’s a work recorded by virtually every Beethoven pianist of note, and we've probably all heard quite a few good ones. Well, blow me if Tchetuev hasn’t nailed this one as well – in fact I can’t think of a performance I’d rather hear in future. Again his touch and sense of structure is ideal with the more powerful passages played with a robust fortissimo without the the sense that he’s trying to push the piano through the floor. Also he’s correctly realised that the slow movement doesn’t work at anything slower than a flowing seven minute Andante con moto (as marked) rather than a dirge as with many other more famous pianists. The ‘Les Adieux’ sonata (a more straightforward work interpretatively) is given another fine performance, very enjoyable – which allows one just to appreciate the superb recording with its full but refined bass, and to hear the clarity of the soloist's passagework in the finale. Sonically the disc is outstanding, listening in stereo via my Stax earspeakers I was in pianistic nirvana. I'm giving this 5/5 which is a rarity for me. Criticisms? Well, this disc is one of those where the spine label is the wrong way up when it's on the shelf. Apart from that, I'm at a loss. This SACD was something of a revelation – I can’t wait for the next disc in the cycle!

Alex Leach[read full review]

    AllMusic

A new set of Beethoven sonatas by a little known pianist on a small label might seem less than a necessity, but thus far the interpretations offered by the young Ukrainian-born pianist Igor Tchetuev have been distinctive enough to warrant exploration even for listeners who already have several sets of Beethoven sonatas to choose from. Tchetuev's readings are all extremely restrained. The performances are as far as can be imagined from those of the old Russian school. In the opening movement of the Piano Sonata No. 8 in C minor, Op. 13, "Pathétique," he lets the slow introduction and the mode mixture in the main Allegro theme make their own points. The top dynamic level is not high and nothing gets pounded or distorted. Yet you couldn't say that Tchetuev is oriented toward Beethoven's Classical side, either. The extreme precision of his playing tends to give Beethoven's music an episodic feel, to turn each movement into a carefully told story. And he has obviously thought out each piece in every detail. The Piano Sonata No. 15 in D major, Op. 28, "Pastoral," doesn't sound very pastoral, but of course it wasn't Beethoven who called it that, but a later publisher. The work in Tchetuev's hands turns into an odd kind of quiet fantasy, with great emphasis on details of figuration and decoration whose motivic links to one another emerge with sometimes startling clarity. The little two-movement Piano Sonata No. 24 in F sharp minor, Op. 78, offers an ideal illustration of his approach. He plays the tiny slow introduction in a completely unassuming way, and all the emphasis is on the motivic and texture structures of the two short movements. He brings out the way the movements are linked by call-and-response devices, and there are many absorbing small details. Listeners who like the fist-shaking, barricade-storming Beethoven may be nonplussed by Tchetuev's playing, but it's ideally suited to an audiophile sound environment, and it provides plenty to absorb over repeated hearings.

James Manheim at AllMusic:[read full review]

Beethoven Complete Piano Sonatas, vol. 1 (2005)

Beethoven

Igor Tchetuev

Digital Converters: Meitner design
Producer: Michael Serebryanyi
Recording Engineer: Erdo Groot, Roger de Schot
Recording location: Manege Hall of the Moscow Theatre School of Dramtic Art
Recording Software: Merging
Recording Type & Bit Rate: DSD64

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CM0042005: Beethoven Complete Piano Sonatas, vol. 1
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Tracks.
1.
Piano Sonata No. 7 in D major (op.10/3) - Presto
Beethoven
00:06:51   Select quality & channels above
2.
Piano Sonata No. 7 in D major (op.10/3) - Largo e mesto
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00:10:10   Select quality & channels above
3.
Piano Sonata No. 7 in D major (op.10/3) - Menuetto
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4.
Piano Sonata No. 7 in D major (op.10/3) - Rondo
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5.
Sonata No.23 in F minor (Appassionata, op.57) - Allegro assai
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6.
Sonata No.23 in F minor (Appassionat, op.57) - Andante con moto
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7.
Sonata No.23 in F minor (Appassionata, op.57) - Allegro ma non troppo
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00:07:58   Select quality & channels above
8.
Sonata No.26 in E flat major (Das Lebewohl, Abwesenheit und Wiedersehn, op.81a) - Adagio. Allegro
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9.
Sonata No.26 in E flat major (Das Lebewohl, Abwesenheit und Wiedersehn, op.81a) - Andante espressivo
Beethoven
00:03:53   Select quality & channels above
10.
Sonata No.26 in E flat major (Das Lebewohl, Abwesenheit und Wiedersehn, op.81a) - Vivacissimamente
Beethoven
00:06:03   Select quality & channels above

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